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Tennisverein Reinhardshagen e.V.

Aktivitäten

Tennis für Alt und Jung, Jugendtraining, Punktspielbetrieb im TB Kassel

Kontakt

Name: Dr. Wolfgang Haase
Adresse: Schöne Aussicht 5
34359 Reinhardshagen
Telefon: 0 55 44 - 25 30 78
Fax: 0 32 12 - 27 02 431
E-Mail: tv-reinhardshagen@web.de
Internet: www.tv-reinhardshagen.de

Mitglieder

Am 01.06.2015 wurden 140 Mitglieder gezählt.

Vorstand

1. Vorsitz Dr. Wolfgang Haase Schöne Aussicht 5 0 55 44 - 25 30 78
2. Vorsitz Robert Wrobel Leipzigerstr. 9 0 55 44 - 75 25
Sportwart nicht benannt    
Kassenwart Michael Weddig Breslauer Str. 1 0 55 44 - 91 29 012
Schriftführer Hannelore Stiebritz    
Jugendwart nicht benannt    

Geschichte

Am 20. September 1981 fand die offizielle Gründungsversammlung des Vereins im „Treidler Hof“ statt und am 19. Januar 1982 erfolgte die Eintragung ins Vereinsregister.

Entscheidend war in dieser Phase, genügend Bürgen für den notwendigen Kredit zum Bau der ersten Plätze zu gewinnen. Aber schneller als erwartet hatten sich 30 Sportfreunde mit Pioniergeist in die Liste eingetragen.

Am 30. April 1982 war es dann endlich soweit, die ersten zwei Tennisplätze wurden von Bürgermeister Erwin Schuck offiziell an den Tennisverein Reinhardshagen übergeben. Der stellv. Bürgermeister Blümel schlug mit Georg Weddig den ersten Ball über das Netz. Anschließend spielte Georg mit Oskar Reich das erste Match. Eine Mitfinanzierung der ersten Plätze erfolgte durch Landesmittel und die Deutsche Sporthilfe.
Ratgeber der Stunde war insbesondere Reiner Peterka aus Ahnatal, der als Beauftragter des Tennisbezirks für Neugründungen seine Aufgabe außerordentlich ernst genommen hat.

Die rasante Mitgliederentwicklung machte 1983/1984 die zusätzlichen Plätze 3 und 4 erforderlich. Der Bau von zwei neuen Tennisplätzen und eines Umkleidegebäudes wurde mit 228.000 DM veranschlagt. Die Vereinsmitglieder erbrachten davon 106.000 DM Eigenmittel und Eigenleistungen, die Gemeinde stellte das Gelände und ca. 72.000 DM ³). Die Übergabe der Plätze erfolgte am 02.06.1984 bei strömendem Regen, dabei wurde H.-J. Rapp durch den 1. Vorsitzenden Heinz Weidner für sein Engagement geehrt.

Der Höhepunkt der Saison 1886 war ohne Zweifel die Einweihung und Übergabe des Vereinshauses im Juni. In einem Kraftakt hatte der Verein über 4 Jahre hinweg alle finanziellen und ideellen Mittel gebündelt und damit die Basis für eine Fortentwicklung des Vereines geschaffen. Das Haus wurde zu fast 100% von den Mitgliedern in Eigenleistung gebaut und jeder hat dazu 25 Stunden Eigenleistung erbracht. Der Außenputz wurde von der Firma Rettberg&Sauerland ausgeführt und gesponsert.

1991 wurde vom Tennisverein im Jahre seines 10jährigen Bestehens das Kirchweih- und Heimatfest ausgerichtet. Das war eine gelungene Sache, an der sich sehr viele Vereinsmitglieder aktiv beteiligten. Als erfolgreicher Cheforganisator fungierte Alfred Grüneklee.

1993 kam es durch einen Hitzestau im Kamin zu einem Brand im Vereinshaus mit einem Schaden von ca. 100.000 DM. Dieser Brandschaden wurde unter der fachkundigen Leitung von Siegfried Krätke gemeistert und heute sind wir froh, dass der Aufenthaltsraum durch den Dachausbau noch attraktiver geworden ist.

Neben dem aktiven Sport auf der roten Asche wurden verschiedene Veranstaltungen zur Bereicherung des Vereinslebens und auch zur Einbeziehung unserer passiven Mitglieder organisiert. Dazu zählten Frühlingsfeste, Grillfeste, Schlachteessen, Grünkohl- oder Zwetschgenknödelessen, Dämmerschoppen, Vereinsfeste aber auch Skat- und Doppelkopfturniere. Einige Jahre wurde das Vereinshaus auch durch die Familien Bührmann und Altmann bewirtschaftet. Anziehungspunkt war in den 90er Jahren ebenfalls Pay-TV- Fernsehen("Premiere") in geselliger Runde bei kühlen Getränken.

Im Jahre 2006 wurde das 25-jährige Bestehen des Vereins mit einem Festakt in der Wesertalhalle gefeiert. Der 1. Vorsitzende Michael Herzfeldt zog vor ca.100 Personen Bilanz und Ernst Schrader illustrierte zum Jubiläum die Zeitreise mit Fotos aus zweieinhalb Jahrzehnten. Durch die freundliche Überlassung von Privatfotos konnte uns Ernst alle Bauphasen der Plätze und unseres Vereinshauses noch einmal erleben lassen. Michael konnte von ehemals 39 Gründungsmitgliedern noch 14 für 25 Jahre Treue zum Verein ehren. Ein Turnier mit Gastmannschaften und eine große Abendveranstaltung im Vereinshaus sorgten für den des würdigen Abschluss dieses Jubiläumstages.

Im Laufe der Jahrzehnte hatte der Verein mit verschiedenen Tennisclubs aus anderen Regionen mehrjährige Partnerschaften, an die sich die Spielerinnen und Spieler gern erinnern.
Dazu zählten der Fischbacher TC (Stadtteil von Kelkheim im Taunus), der TV Sonnenberg Schotten(Gießen), der TV Blauweiß Bad Salzschlirf, der TV 74 Lollar(Gießen) und der FSV Frankfurt 1899 e.V. Die Gemeindepartnerschaft zu Westkapelle(NL) an der niederländischen Nordseeküste führte auch zu privaten Kontakten zwischen den diesen Tennisspielern.
Verwandtschaftliche Bande der Familie Schild führten zu den Kontakten mit der Tennissektion des BSG Einheit Gotha(Thüringen). Am 29.12.1990 startete die erste Fahrt zur Betriebssportgemeinschaft nach Gotha und es folgten viele gegenseitige Besuche zum Spielen und geselligen Beisammensein. Schnell merkten wir, dass Tennis in der DDR nicht förderwürdig war, da nicht olympisch. So war der Zustand der Plätze (z.T. von 1927) des Vereins mit 250 Mitgliedern verbesserungsbedürftig. Es fehlte damals an Ziegelmehl guter Qualität, Pfosten, Netzen und Linien. Heute heißt der Verein TSV Gotha.
Seit 2005 besteht eine sehr freundschaftliche Verbindung zum Goslarer Tennisclub 72 e.V. Anlässlich zahlreicher Turniere in Goslar und in Reinhardshagen auf der roten Asche aber auch in der Halle fand das Kräftemessen statt. Die sich anschließenden Stunden bleiben für beide Seiten unvergessen; diese Bindung besteht bis heute.