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Projektpartner unterzeichnen Vereinbarung zum Elektromobilitätskonzept

Die Elektromobilität ist überall auf dem Vormarsch und die Gemeinde Reinhardshagen nimmt dabei zusammen mit den Städten Baunatal und Borken eine echte Vorreiterrolle ein.

„Mit dem Elektromobilitätskonzept werden wir regional gut aufgestellt sein“, erklärten Bürgermeister Fred Dettmar zusammen mit der ersten Stadträtin von Baunatal Silke Engler und dem Bürgermeister der Stadt Borken Marcel Pritsch-Rehm vergangene Woche im Rathaus in Baunatal.

Dort besprachen die Kommunen und die Projektpartner in einem Auftaktgespräch das weitere Vorgehen. Projektpartner ist das Regionalmanagement Nordhessen, das durch deENet, MoWINet, das Fraunhofer Institut IWES und die EAM unterstützt wird. Mit dieser Unterstützung soll bis Ende diesen Jahres ein Konzept erarbeitet werden, wie Kommunen in Nordhessen die Elektromobilität unterstützen können.

Das Konzept fußt auf drei Säulen: planerische Instrumente für die Standortwahl, der einzusetzenden Ladeinfrastruktur sowie einem Instrumentenkasten für die Überzeugungsarbeit. All dies soll nicht nur für den Bereich der Elektrofahrzeuge erarbeitet werden, sondern auch für Elektrofahrräder und den zukünftigen ÖPNV.

Ganz bewusst haben sich drei ganz unterschiedlich große Kommunen zusammengefunden. So hat Baunatal rund 28.000 Einwohner in sieben Stadtteilen, Borken rund 12.000 Einwohner in 15 Stadtteilen und Reinhardshagen rund 4.500 Einwohner in zwei Ortsteilen. So kann eine Blaupause erstellt werden, die in jeder Kommune in Nordhessen anwendbar sein wird. Bereits bei der Automobilausstellung am vergangenen Wochenende wurde der Elektromobilität wieder ein großer Platz eingeräumt.

Das nordhessische Elektromobilitätskonzept wird vom Bund mit 80.000 Euro bezuschusst.